Food Fotografie Schleswig-Holstein {Der neue Trend ist natürlich, dunkel und abstrakt}

 

Die Foodfotografie ist im Wandel genau wie die kulinarische Welt selbst. Köche sind Rockstars. Restaurants finden neue Formen wie das “Silo” in Brighton, das auf eine “Zero Waste”- Philosophie baut. Gerichte werden zugleich zu abstrakten Kunstwerken und doch natürlicher, erdiger, echter. Jetzt ist die Zeit, um an dieser kreativen Explosion der Branche mitzuwirken, teilzuhaben.
Also habe ich mich auf den Weg nach London gemacht um einen Tag mit Food-Fotografin Lisa Devlin, www.cakefordinner.co.uk, auf ihrer www.photographyfarm.co.uk zu verbringen. Was für ein Tag! Es ist immer inspririerend einen neuen Ansatz, eine neue Idee zu sehen. Aber hier wurde noch etwas ganz anderes deutlich: mit den sozialen Medien und der immer steigenden Wichtigkeit von Bildern sind Köche, Restaurants, Fotografen und Designer wie nie zuvor zu einer kreativen Symbiose geworden. Jamie Oliver hätte ohne den bahnbrechenden Ansatz seiner frühen Sendungen und ohne die brillante Fotografie seiner Kochbücher nie seinen Starstatus erreicht. Immer neue Strömungen auf Twitter und Co. erlauben Bloggern und Konsumenten die Foodszene aufzumischen, anzuheizen und auf neue Höhen zu treiben. Enjoy!

 

“Erzählt eine Geschichte!”, sagt Lisa. Die Bildsprache muss zum Restaurant und zum Gericht passen. Überhaupt findet Lisa, Trends hin oder her, klassisch muss jeder können und von dort aus selbst abstrahieren. Im Moment ist Grunge, Grafik und Abstraktion in Mode, aber “zum-Anbeißen-lecker” wird nie alt! Deshalb haben wir uns auch mit Themen wie: was wollen Zeitschriftenredaktionen haben? Was ist in der Buchpublikation wichtig? und was passiert, wenn zwei Perfektionisten (ein Chefkoch und ein Fotograf) zusammen arbeiten?